Tagesgeld vs. Festgeld: Was ist besser?
Tagesgeld: täglich verfügbar, variabler Zinssatz, 2-3 % aktuell. Festgeld: fest gebunden (3-120 Monate), fester Zinssatz, 2,5-3,8 % aktuell. Wer flexible Verfügbarkeit braucht (Notgroschen, Hauskaufpreparation): Tagesgeld. Wer Geld 6+ Monate fest anlegen kann: Festgeld bringt 0,5-1 % mehr Zinsen.
Wo bekomme ich die besten Tagesgeldzinsen 2026?
Top-Banken 2026: ING (2,75 % Aktion erste 4 Monate), DKB, comdirect, Consorsbank (jeweils 2-3 %). Festgeld-Vermittler (Weltsparen, Klarna, ZinsPilot): bieten Zugang zu EU-Banken mit oft 3-3,5 %. Vorsicht: Bei Auslandsbanken auf EU-Einlagensicherung achten. Konditionen ändern sich monatlich.
Sparerpauschbetrag und Freistellungsauftrag
Sparerpauschbetrag 2026: 1.000 € pro Jahr für Singles, 2.000 € bei Zusammenveranlagung. Bis zu diesem Betrag sind Zinserträge steuerfrei. Mit einem Freistellungsauftrag bei jeder Bank werden bis zum vereinbarten Betrag keine Steuern automatisch abgezogen. Beispiel: bei 10.000 € Tagesgeld und 2,5 % Zins (= 250 € Jahreszins) bleibst du komplett steuerfrei.
Realrendite: Tagesgeld vor Inflation
Bei 2-3 % Tagesgeldzins und 2,3 % Inflation 2026: knapp positive Realrendite (0-0,7 %). Bei höherer Inflation kann Realrendite negativ werden. Tagesgeld ist gut als Notgroschen-Parkplatz und für kurze Sparziele, aber kein Inflationsschutz. Für langfristige Vermögensbildung: ETFs mit höherer Rendite (5-7 % p.a. historisch).