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Brutto-Netto-Rechner

Rechne dein Brutto in Netto um. Mit Steuerklassen, Sozialabgaben, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Stand 2026.

Beitragssätze 2026
01 · Eingabe

Deine Daten

Dein Lohn vor Steuern und Sozialabgaben.
Bist du in einer Kirche, die Kirchensteuer einzieht (katholisch oder evangelisch)?
0 Kinder
0 Kinder5 Kinder
Hast du 1 Kind, sparst du 0,6 % bei der Pflegeversicherung (gegenüber Kinderlosen ab 23). Ab dem 2. Kind sparst du nochmal 0,25 % pro Kind extra. Bei 5 oder mehr Kindern unter 25 ist bei 1,0 % Schluss.
Jahre
Bist du 23 oder älter und hast keine Kinder, zahlst du 0,6 % mehr Pflegeversicherung.
2.9 %
0.5 %3.5 %
2026 reicht die Spanne von 2,18 % (günstigste, zum Beispiel BKK firmus) bis 4,39 % (teuerste, BKK24). Durchschnitt 2,9 %. Den genauen Wert findest du auf deinem Beitragsschreiben.
Netto monatlich
3.135,15 €
5.000 € Brutto minus 1087,50 € Sozialabgaben minus 777,35 € Steuern
Sozialabgaben
1.087,50 €
Lohnsteuer monatlich
777,35 €
Steuern gesamt
777,35 €
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Vom Brutto bleibt oft nur die Hälfte

Bei einem Bruttogehalt von 50.000 € im Jahr bleiben in Steuerklasse I etwa 32.500 € netto. Das sind 65 Prozent. Bei 80.000 € sinkt der Netto-Anteil auf 60 Prozent, bei 120.000 € auf 55 Prozent. Wer mehr verdient, zahlt prozentual mehr Steuern. Das nennt man progressiver Tarif.

Außer Lohnsteuer ziehen Krankenversicherung (etwa 8 %), Rente (etwa 9 %), Pflege (etwa 2 %) und Arbeitslosenversicherung (etwa 1,3 %) ab. Insgesamt sind das gut 20 Prozent Sozialabgaben. Plus Soli (nur Top-Verdiener) und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Steuerklasse macht den Unterschied

Bei verheirateten Paaren mit unterschiedlichem Einkommen lohnt sich oft Steuerklasse III/V. Der Hauptverdiener (Klasse III) zahlt weniger Lohnsteuer im Monat. Der Geringverdiener (Klasse V) zahlt mehr. Am Ende des Jahres gleicht sich das aus.

Wer ein Familieneinkommen von 90.000 € hat (60k + 30k), spart in III/V monatlich etwa 200 € Lohnsteuer im Vergleich zu IV/IV. Das verschafft Liquidität. Die echte Steuer ist gleich, weil das Finanzamt am Jahresende abrechnet.

Beispielrechnung für 60.000 € Bruttogehalt

Single in Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer, 60.000 € Brutto: Lohnsteuer 11.700 €, Soli 0 €, Sozialabgaben 12.000 €. Netto bleiben 36.300 € im Jahr, also 3.025 € im Monat.

Mit Kirchensteuer (8 % der Lohnsteuer in Bayern und BW, 9 % in den anderen) sinkt das Netto um etwa 950 € pro Jahr. Wer aus der Kirche austritt, hat ab dem Folgemonat das Geld auf dem Konto.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Wir rechnen hier ungefähr für den normalen Fall. Besondere Sachen wie geldwerte Vorteile (Dienstwagen, Essenszuschuss), Werbungskosten über 1.230 €, eingetragene Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte, private Krankenversicherung, besondere Regeln für sächsische Beamte oder Pauschalierung nach § 40 EStG sind nicht eingerechnet. Bei Steuerklasse V und VI rechnen wir vereinfacht. In deiner echten Lohnabrechnung kann es bis zu 5 % anders aussehen. Was du am Ende wirklich bekommst, steht in deiner Lohnabrechnung oder sagt dir dein Steuerberater.

Häufige Fragen

Warum unterscheidet sich mein echter Lohnzettel? +
Es gibt mehrere Gründe: geldwerte Vorteile (Dienstwagen, Essenszuschuss), Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte (Kinderfreibetrag, Behinderten-Pauschbetrag), die echte Vorsorgepauschale (etwas anders als unsere Schätzung) oder eine private statt gesetzliche Krankenversicherung. Liegt der Unterschied über 50 € pro Monat, schau in deine Lohnabrechnung. Bei Bedarf frag in der Buchhaltung nach.
Was ist der KV-Zusatzbeitrag und wo finde ich ihn? +
Den Zusatzbeitrag legt jede Krankenkasse selbst fest. Er steht auf deinem Beitragsschreiben und auf der Website der Kasse. 2026 reicht die Spanne von 0,5 % bis 3,5 %. Der Durchschnitt liegt bei 2,9 %. Ein Wechsel zu einer günstigeren Kasse spart dir bei 5.000 € Brutto schnell 50 € pro Monat, also 600 € im Jahr.
Was bedeutet der Mehrkinder-Abschlag in der Pflegeversicherung? +
Seit Juli 2023 zahlen Familien mit mehreren Kindern weniger Pflegebeitrag. Ab dem zweiten Kind sparst du 0,25 % auf deinen Anteil, bei 5 oder mehr Kindern höchstens 1,00 %. Der Abschlag gilt nur, solange die Kinder unter 25 sind. Ist ein Kind 25 oder älter, zählt es nicht mehr mit.
Wie funktioniert die Sachsen-Sonderregelung? +
Sachsen hat 1995 den Buß- und Bettag als Feiertag gestrichen. Als Ausgleich zahlt der Arbeitgeber dort weniger Pflegeversicherung (1,3 % statt 1,7 %). Du als Arbeitnehmer zahlst dafür mehr (1,9 % statt 1,8 %). Diese Regel gilt nur in Sachsen. In allen anderen Bundesländern teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer den Beitrag gleich auf.
Welche Steuerklasse passt für Verheiratete? +
Verdient ihr beide ähnlich viel: Klasse IV/IV. Den Splittingvorteil bekommst du dann später über die Steuererklärung. Verdient einer deutlich mehr: Klasse III/V mit dem Hauptverdiener in III. Sofort mehr Netto, aber die Steuererklärung wird Pflicht. Seit 2024 gibt es auch das Faktor-Verfahren (IV/IV mit Faktor). Es bringt einen ähnlichen Effekt wie III/V, ist aber gerechter aufgeteilt.
Wann fällt der Soli weg? +
Bei Einzelveranlagung 2026 unter 20.350 € Jahres-Lohnsteuer (Freigrenze). Das sind etwa 78.000 € zu versteuerndes Einkommen oder grob 100.000 € Brutto-Jahresgehalt für Singles. Bei Verheirateten in Klasse III/V verdoppelt sich die Freigrenze.
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