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Berechne, wie dein Geld wächst, wenn Zinsen wieder verzinst werden. Mit Startkapital, monatlicher Rate, Zinssatz und Laufzeit.

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20 J.
1 J.50 J.
Endkapital
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5.000 € Start · 250 €/Monat · 7 % p.a. · 20 J.
Einzahlungen gesamt
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Zinsertrag
85.425 €
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Zinseszins zeigt: 200 Euro pro Monat über 25 Jahre werden zu rund 162.000 Euro bei 7 Prozent Rendite. Bei Scalable Capital startest du mit ETF-Sparplan ab 1 Euro, über 2.000 ETFs gebührenfrei, kein Depot-Preis. BaFin-reguliert.

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Der mächtigste Effekt im Vermögensaufbau

Albert Einstein soll den Zinseszins-Effekt das achte Weltwunder genannt haben. Was er meint: aus jedem Euro Zinsen werden im nächsten Jahr neue Zinsen. Das macht über lange Zeit den entscheidenden Unterschied.

Beispiel: 10.000 € Startkapital, 5 Prozent Zinsen pro Jahr, 30 Jahre Laufzeit. Mit einfachen Zinsen wären das 25.000 € am Ende. Mit Zinseszins sind es 43.219 €. Der Effekt verdoppelt fast deinen Gewinn.

Die 72er-Regel: schnelle Schätzung

Eine einfache Faustformel: 72 geteilt durch deinen Zinssatz ergibt die Jahre, in denen sich dein Geld verdoppelt. Bei 6 Prozent Zinsen verdoppelt sich dein Geld nach 12 Jahren (72/6=12).

Bei 3 Prozent dauert es 24 Jahre. Bei 9 Prozent nur 8 Jahre. Diese Regel hilft, große Sprünge auf einen Blick zu sehen. Sie ist nicht exakt, aber gut genug für die schnelle Einschätzung im Kopf.

Beispielrechnung über 25 Jahre

Klaus, 30 Jahre alt, legt 200 € pro Monat in einen Sparplan zu 6 Prozent Zinsen pro Jahr. Nach 25 Jahren mit 55 Jahren hat er 138.000 € auf dem Konto. Eingezahlt hat er 60.000 €. Der Zinseszins hat aus seinen 60.000 € insgesamt 138.000 € gemacht.

Wäre Klaus erst mit 40 angefangen, hätte er nur 92.500 € am Ende. 10 Jahre früher anfangen bringt ihm 45.500 € mehr. Zeit ist beim Zinseszins der wichtigste Faktor.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Das ist eine vereinfachte Beispielrechnung. Wir nehmen einen festen Zinssatz und eine immer gleiche Sparrate an. In Wirklichkeit schwanken die Renditen am Markt. Auch Steuern (25 % Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag, eventuell Kirchensteuer) und Kosten (Ordergebühren, laufende ETF-Kosten) sind nicht eingerechnet. Bei einem Aktien-ETF kann die Rendite in einzelnen Jahren auch deutlich ins Minus gehen.

Häufige Fragen

Welcher Zinssatz ist realistisch für ETFs? +
Der MSCI World hat in 50 Jahren im Schnitt 7 % pro Jahr gemacht (vor Inflation, vor Steuern). 6 % ist eher vorsichtig, 8 % eher optimistisch. Wichtig: In kurzen Zeiträumen kann die Rendite stark abweichen.
Was ist der Unterschied zwischen Zinseszins und Zins? +
Beim einfachen Zins gibt es Zinsen nur auf dein Startkapital. Beim Zinseszins werden auch deine bisherigen Zinsen wieder verzinst. Das Geld wächst dann exponentiell, nicht gleichmäßig. Genau das ist der größte Hebel beim Vermögensaufbau.
Wie wirkt sich die Inflation aus? +
Bei 2 % Inflation verliert dein Geld jedes Jahr an Wert. 100.000 € in 20 Jahren haben heute nur die Kaufkraft von etwa 67.300 €. Für die echte Rendite ziehst du die Inflation vom Zinssatz ab. Aus 7 % nominal werden bei 2 % Inflation also 5 % real.
Sind Steuern eingerechnet? +
Nein, Steuern sind nicht dabei. Auf Kapitalerträge fallen 25 % Kapitalertragsteuer (Steuer auf Gewinne aus Geldanlagen), 5,5 % Solidaritätszuschlag und eventuell 8–9 % Kirchensteuer an. Das macht etwa 26,4 % zusammen. Bei Aktienfonds bleiben durch die Teilfreistellung (30 % der Gewinne sind steuerfrei) etwas weniger Steuern übrig.
Was, wenn ich die Sparrate jedes Jahr erhöhe? +
Dieser Effekt (man nennt ihn Dynamik) ist hier nicht eingebaut. Erhöhst du deine Sparrate jedes Jahr um 2–3 % (passend zu Gehaltserhöhungen), bekommst du am Ende deutlich mehr raus. Wenn du es genau wissen willst, rechne jede Periode einzeln und addiere die Beträge.
Lies dazu im Ratgeber
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