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Gehalt Heilerziehungspfleger 2026: Brutto und Netto

Als Heilerziehungspfleger verdienst du 2026 im Median 50.000 € brutto pro Jahr. Die Spanne reicht von 38.000 € bis 60.000 €, je nach Region, Erfahrung und Arbeitgeber. Bei einem tarifgebundenen Arbeitgeber wie dem öffentlichen Dienst gelten die TVöD-SuE (Sozial- und Erziehungsdienst)-Sätze, siehe Tabelle unten.

Recherchiert und geprüft von Dennis Stahlhut
Hintergrund in Personal und Wirtschaft · Tarifwerte quellenbasiert · Zuletzt geprüft 22.05.2026
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Im öffentlichen Dienst: Tarifgehalt nach TVöD-SuE (Sozial- und Erziehungsdienst)

Eingruppierung: S 8a (Standard), S 8b (mit Wohngruppen-Leitung oder besonderer Verantwortung). Stand: 01.05.2026 - TVöD-SuE, 2,8 % linear ab 01.05.2026

Diese Tarifwerte gelten bei tarifgebundenen Arbeitgebern, vor allem im öffentlichen Dienst. Viele Stellen in der Privatwirtschaft unterliegen keinem Tarifvertrag. Dort wird das Gehalt frei verhandelt und kann nach oben oder unten abweichen.

Erfahrungsstufe Brutto / Monat
S 8a Stufe 1 (Einstieg) 3.303 €
S 8a Stufe 6 (15+ Jahre) 4.301 €
S 8b Stufe 1 (mit Verantwortung) 3.579 €
S 8b Stufe 6 (15+ Jahre) 5.191 €
Zusätzliche Zulagen
  • +130 €/Monat SuE-Zulage (S 2-S 18, monatlich pauschal)

Plus Jahressonderzahlung von 84,51 % eines Monatsgehalts im November.

Was macht ein Heilerziehungspfleger?

Heilerziehungspfleger begleiten und unterstützen Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen. Tätigkeitsfelder: Wohngruppen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätten, Inklusion in Schulen und Kindergärten, ambulante Behindertenhilfe. In Deutschland etwa 120.000 Heilerziehungspfleger.

Ausbildung und Vorbereitung

Drei- bis fünfjährige Ausbildung an einer Fachschule für Heilerziehungspflege. Dauer variiert je nach Bundesland und Trägerprogramm (z.B. PiA - praxisintegriert). Während der Praxisphasen oft schon vergütet. Abschluss: Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger.

Karriere und Aufstieg

Häufige Fragen

Wie viel verdient ein Heilerziehungspfleger 2026? +
Im TVöD-SuE S 8a (Standard): 3.303 € (Einstieg) bis 4.301 € (15+ Jahre) brutto/Monat. In S 8b (mit Verantwortung wie Wohngruppen-Leitung): 3.579 € bis 5.191 €. Plus 130 € SuE-Zulage und Sonderzahlung 84,51 %. Bei privaten Trägern (Diakonie, Caritas: AVR) ähnlich.
Was ist der Unterschied zur Pflegefachkraft? +
Pflegefachkraft (TVöD-P): Pflege von Kranken und Senioren, schwerpunkt körperliche Versorgung. Heilerziehungspfleger (TVöD-SuE): Begleitung von Menschen mit Behinderung, schwerpunkt soziale und pädagogische Förderung. Heilerziehungspfleger verdienen oft etwas mehr durch S 8a/b vs. P7.
Lohnt sich die Aufstiegs-Qualifikation zur Wohngruppen-Leitung? +
Finanziell deutlich. S 8b statt S 8a bringt etwa 200-400 €/Monat mehr. Plus Voraussetzung für weiteren Aufstieg in Bereichsleitung (S 11b bis S 13 mit 4.000-5.500 €/Monat). Weiterbildung dauert 1-2 Jahre berufsbegleitend.
Welche Träger zahlen am besten? +
Öffentliche Träger nach TVöD-SuE sind Standard. Diakonie und Caritas haben eigene AVR-Tarife, die meist leicht über oder unter TVöD liegen. Bethel ist ein bekannter überregionaler Träger mit guten Konditionen. Private Träger ohne Tarif zahlen oft 5-15 % unter TVöD.
Was bekomme ich netto als Heilerziehungspflegerin? +
Aus 3.500 € brutto (S 8a Mitte) bleiben in Steuerklasse 1, ohne Kirche, etwa 2.330 € netto. Aus 4.300 € (S 8a Senior) etwa 2.790 €. Mit Kind und Klasse 2 etwa 50-150 € mehr.
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Quellen
Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
Hinweis: Tarif-Werte Stand 01.05.2026. Reale Gehälter variieren nach Bundesland, Träger (öffentlich vs. privat vs. kirchlich), Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen. Diese Seite ist Information, keine Berufs- oder Karriereberatung.