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Gehalt Pharmazeutisch-technische Assistentin 2026: Brutto und Netto

Als Pharmazeutisch-technische Assistentin verdienst du 2026 im Median 38.000 € brutto pro Jahr. Die Spanne reicht von 31.000 € bis 49.000 €, je nach Region, Erfahrung und Arbeitgeber. Bei einem tarifgebundenen Arbeitgeber wie dem öffentlichen Dienst gelten die ADA-Tarifvertrag (Apothekengewerkschaft ADEXA)-Sätze, siehe Tabelle unten.

Recherchiert und geprüft von Dennis Stahlhut
Hintergrund in Personal und Wirtschaft · Tarifwerte quellenbasiert · Zuletzt geprüft 22.05.2026
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Im öffentlichen Dienst: Tarifgehalt nach ADA-Tarifvertrag (Apothekengewerkschaft ADEXA)

Eingruppierung: Gehaltsgruppe II (PTA): nach Berufsjahren in 5 Stufen. Stand: 01.01.2026 - ADA-Tarifvertrag, +3 % ab 01.01.2026 (gilt nicht in Nordrhein und Sachsen, dort eigene Verträge)

Diese Tarifwerte gelten bei tarifgebundenen Arbeitgebern, vor allem im öffentlichen Dienst. Viele Stellen in der Privatwirtschaft unterliegen keinem Tarifvertrag. Dort wird das Gehalt frei verhandelt und kann nach oben oder unten abweichen.

Erfahrungsstufe Brutto / Monat
PTA Stufe 1 (Einstieg, ab 01.01.2026) 2.646 €
PTA Stufe 2 (nach 2 Jahren) 2.717 €
PTA Stufe 3 (nach 5 Jahren) 2.870 €
PTA Stufe 4 (nach 10 Jahren) 3.050 €
PTA Stufe 5 (nach 15 Jahren) 3.267 €

Was macht ein Pharmazeutisch-technische Assistentin?

Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) unterstützen Apotheker bei der Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln. Aufgaben: Beratung von Kunden zu freiverkäuflichen Medikamenten, Rezepte einlösen, Arzneimittel-Herstellung im Labor (Salben, Zäpfchen), Kommissionierung. In Deutschland arbeiten etwa 65.000 PTA in rund 17.500 öffentlichen Apotheken.

Ausbildung und Vorbereitung

Zweijährige schulische Ausbildung an einer PTA-Schule, danach 6 Monate Praktikum in einer öffentlichen Apotheke (mit Vergütung 876 €). Abschluss mit staatlicher Prüfung. Voraussetzung: Mittlere Reife. Insgesamt 2,5 Jahre Ausbildungszeit.

Karriere und Aufstieg

Häufige Fragen

Wie viel verdient eine PTA 2026? +
Tarif ab 01.01.2026: Einstieg 2.646 € brutto/Monat (Stufe 1). Mit 15+ Jahren Erfahrung 3.267 € (Stufe 5). Plus 3 % Tariferhöhung gegenüber 2025. In Nordrhein und Sachsen gelten separate Tarifverträge mit leicht abweichenden Werten.
Was ist der Unterschied zwischen PTA, PKA und Apotheker? +
Apotheker: Studium (mind. 8 Semester) und Approbation, dürfen alle Medikamente herstellen und abgeben. PTA: 2,5-jährige Ausbildung, dürfen die meisten Medikamente unter Aufsicht abgeben. PKA (Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte): kaufmännische Tätigkeit, keine direkte Patientenbetreuung. PKA-Gehalt liegt etwa 10-20 % unter PTA.
Lohnt sich der Wechsel zu einer Versandapotheke? +
Finanziell oft ja: DocMorris, Shop Apotheke und Co. zahlen meist 10-20 % über Tarif, plus Boni für Schichtarbeit und Wochenendarbeit. Nachteile: kein direkter Kundenkontakt, oft Schichtdienst, Logistik-Atmosphäre statt klassische Apotheke.
Reichen 2.646 € zum Leben? +
Knapp. Nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung bleiben etwa 1.880 € netto. In Großstädten mit Miete 800-1.200 € sehr knapp. Auf dem Land oder mit Partner-Einkommen reicht es. Viele PTA arbeiten Teilzeit (50-75 %), was den Verdienst weiter senkt.
Bin ich als PTA automatisch verbeamtbar? +
Nein. PTA sind Angestellte im privaten Sektor (öffentliche Apotheken sind Privatunternehmen). Nur PTA an Universitätskliniken oder im öffentlichen Dienst (Krankenhaus-Apotheke) können tariflich nach TVöD angestellt sein, aber nicht verbeamtet.
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Quellen
Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
Hinweis: Tarif-Werte Stand 01.01.2026. Reale Gehälter variieren nach Bundesland, Träger (öffentlich vs. privat vs. kirchlich), Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen. Diese Seite ist Information, keine Berufs- oder Karriereberatung.