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Gehaltserhöhung-Rechner

300 € mehr brutto klingt gut, aber wie viel landet wirklich auf deinem Konto? Rechne aus, was von deiner Gehaltserhöhung netto übrig bleibt. Stand 2026.

Beitragssätze 2026
Dein heutiges Gehalt vor Steuern und Sozialabgaben.
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Für 2026 planen Unternehmen im Schnitt rund 3,1 % mehr. Trag deinen Wunsch- oder Angebots-Wert ein.
Hast du einen festen Euro-Betrag verhandelt? Trag ihn hier ein, dann überschreibt er die Prozent-Angabe. Auf 0 lassen, dann zählt der Prozentwert.
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Warum von der Erhöhung weniger bleibt

Eine Gehaltserhöhung von 300 € brutto bringt selten 300 € netto. Realistisch bleiben oft nur 150 bis 180 €. Der Grund: Auf die Erhöhung fallen Lohnsteuer und Sozialabgaben an, genau wie auf dein normales Gehalt. Bei rund 20 % Sozialabgaben und einem Grenzsteuersatz von 30 bis 42 % schmilzt das Plus schnell zusammen.

Das ist kein Grund, auf die Erhöhung zu verzichten. Mehr netto ist mehr netto. Aber es hilft, mit der richtigen Erwartung in die Verhandlung zu gehen und zu wissen, was am Ende wirklich ankommt.

Dein Grenzsteuersatz entscheidet

Der Grenzsteuersatz ist der Steuersatz auf den letzten verdienten Euro. Er ist höher als dein Durchschnittssteuersatz, weil Deutschland einen progressiven Tarif hat. Je mehr du verdienst, desto höher liegt der Grenzsteuersatz, und desto weniger von der Erhöhung bleibt netto.

Ein Beispiel: Bei 3.000 € Brutto landest du ungefähr im Bereich von 30 % Grenzsteuersatz. Bei 6.000 € Brutto sind es schon 42 %. Wer also schon gut verdient, behält von einer Erhöhung prozentual weniger als jemand mit kleinerem Gehalt.

Wann von der Erhöhung mehr übrig bleibt

Liegt dein Gehalt bereits über den Beitragsbemessungsgrenzen (2026: 5.812,50 € für Kranken- und Pflegeversicherung, 8.450 € für Rente und Arbeitslosenversicherung), zahlst du auf den Teil darüber keine Sozialabgaben mehr. Dann fällt auf die Erhöhung nur noch Lohnsteuer an, und es bleibt spürbar mehr netto übrig.

Auch die Steuerklasse spielt mit. In Klasse III bleibt von der Erhöhung mehr als in Klasse V. Das gleicht sich aber über die Steuererklärung am Jahresende wieder aus, weil das Finanzamt das echte Familieneinkommen abrechnet.

Prozent oder Euro verhandeln?

Eine Erhöhung in Prozent steigt mit deinem Gehalt mit und wirkt sich auch auf künftige Erhöhungen aus, weil die Basis größer wird. Ein fester Euro-Betrag ist leichter greifbar und gerade bei kleineren Gehältern oft mehr wert als ein Prozentsatz. Rechne beide Varianten durch und vergleiche, was netto übrig bleibt.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
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Wir rechnen hier ungefähr für den normalen Fall, mit denselben Vereinfachungen wie unser Brutto-Netto-Rechner. Besondere Sachen wie geldwerte Vorteile, eingetragene Freibeträge, private Krankenversicherung oder die genaue Vorsorgepauschale sind nicht eingerechnet. Bei Steuerklasse V und VI rechnen wir vereinfacht. In deiner echten Lohnabrechnung kann es bis zu 5 % anders aussehen. Eine Gehaltserhöhung führt nicht zu einem Wechsel der Steuerklasse. Sie verändert nur dein zu versteuerndes Einkommen. Verbindlich ist deine Lohnabrechnung, im Zweifel hilft dein Steuerberater.

Häufige Fragen

Wie viel von der Gehaltserhöhung bleibt netto? +
Faustregel: etwa die Hälfte. Von 300 € mehr brutto bleiben oft 150 bis 180 € netto übrig, weil Lohnsteuer und Sozialabgaben anfallen. Der genaue Betrag hängt von deinem Gehalt, der Steuerklasse und deinem Grenzsteuersatz ab. Der Rechner zeigt dir deinen konkreten Wert.
Was ist der Grenzsteuersatz? +
Der Grenzsteuersatz ist der Steuersatz auf den letzten verdienten Euro. Weil Deutschland einen progressiven Tarif hat, wird die Erhöhung oben auf dein Einkommen draufgesattelt und dort am höchsten besteuert. Deshalb ist der Grenzsteuersatz höher als dein Durchschnittssteuersatz.
Warum bleibt bei höherem Gehalt prozentual weniger übrig? +
Weil der Grenzsteuersatz mit dem Einkommen steigt. Bei 3.000 € Brutto liegt er grob bei 30 %, bei 6.000 € schon bei 42 %. Wer mehr verdient, zahlt auf die Erhöhung also einen höheren Anteil Steuern und behält netto prozentual weniger.
Lohnt sich eine Gehaltserhöhung überhaupt? +
Ja. Auch wenn nur die Hälfte netto ankommt, ist mehr Netto immer besser. Es gibt in Deutschland keine Stelle, an der du durch eine Erhöhung netto weniger hast. Der progressive Tarif sorgt nur dafür, dass der zusätzliche Teil höher besteuert wird, nie dein ganzes Gehalt.
Rutsche ich durch die Erhöhung in eine höhere Steuerklasse? +
Nein. Die Steuerklasse hängt von deiner Familiensituation ab (ledig, verheiratet, alleinerziehend), nicht von der Höhe des Gehalts. Eine Erhöhung verändert nur dein zu versteuerndes Einkommen, nicht deine Steuerklasse.
Sollte ich die Erhöhung in Prozent oder Euro verhandeln? +
Ein Prozentsatz wächst mit deinem Gehalt und wirkt auf künftige Erhöhungen, weil die Basis steigt. Ein fester Euro-Betrag ist greifbarer und bei kleineren Gehältern oft mehr wert. Rechne beide Varianten durch und schau, was netto mehr bringt.
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