Eine Gehaltserhöhung schiebt dich oft in eine höhere Steuerprogression. Mit der Steuererklärung holst du im Schnitt 1.095 € zurück. WISO Steuer ist Marktführer seit 1996, ELSTER-zertifiziert und du kannst die letzten 4 Jahre nachholen.
300 € mehr brutto klingt gut, aber wie viel landet wirklich auf deinem Konto? Rechne aus, was von deiner Gehaltserhöhung netto übrig bleibt. Stand 2026.
Eine Gehaltserhöhung schiebt dich oft in eine höhere Steuerprogression. Mit der Steuererklärung holst du im Schnitt 1.095 € zurück. WISO Steuer ist Marktführer seit 1996, ELSTER-zertifiziert und du kannst die letzten 4 Jahre nachholen.
Eine Gehaltserhöhung von 300 € brutto bringt selten 300 € netto. Realistisch bleiben oft nur 150 bis 180 €. Der Grund: Auf die Erhöhung fallen Lohnsteuer und Sozialabgaben an, genau wie auf dein normales Gehalt. Bei rund 20 % Sozialabgaben und einem Grenzsteuersatz von 30 bis 42 % schmilzt das Plus schnell zusammen.
Das ist kein Grund, auf die Erhöhung zu verzichten. Mehr netto ist mehr netto. Aber es hilft, mit der richtigen Erwartung in die Verhandlung zu gehen und zu wissen, was am Ende wirklich ankommt.
Der Grenzsteuersatz ist der Steuersatz auf den letzten verdienten Euro. Er ist höher als dein Durchschnittssteuersatz, weil Deutschland einen progressiven Tarif hat. Je mehr du verdienst, desto höher liegt der Grenzsteuersatz, und desto weniger von der Erhöhung bleibt netto.
Ein Beispiel: Bei 3.000 € Brutto landest du ungefähr im Bereich von 30 % Grenzsteuersatz. Bei 6.000 € Brutto sind es schon 42 %. Wer also schon gut verdient, behält von einer Erhöhung prozentual weniger als jemand mit kleinerem Gehalt.
Liegt dein Gehalt bereits über den Beitragsbemessungsgrenzen (2026: 5.812,50 € für Kranken- und Pflegeversicherung, 8.450 € für Rente und Arbeitslosenversicherung), zahlst du auf den Teil darüber keine Sozialabgaben mehr. Dann fällt auf die Erhöhung nur noch Lohnsteuer an, und es bleibt spürbar mehr netto übrig.
Auch die Steuerklasse spielt mit. In Klasse III bleibt von der Erhöhung mehr als in Klasse V. Das gleicht sich aber über die Steuererklärung am Jahresende wieder aus, weil das Finanzamt das echte Familieneinkommen abrechnet.
Eine Erhöhung in Prozent steigt mit deinem Gehalt mit und wirkt sich auch auf künftige Erhöhungen aus, weil die Basis größer wird. Ein fester Euro-Betrag ist leichter greifbar und gerade bei kleineren Gehältern oft mehr wert als ein Prozentsatz. Rechne beide Varianten durch und vergleiche, was netto übrig bleibt.