rechenbar.

Netto-Brutto-Rechner

Du weißt was du netto brauchst, aber nicht wie viel Brutto-Gehalt du verhandeln musst? Hier rechnest du es rückwärts. Mit Steuerklasse, Sozialabgaben und allen Spezialfällen. Stand 2026.

Beitragssätze 2026 Reverse-Calc
01 · Eingabe

Deine Daten

Wie viel Geld soll am Monatsende auf deinem Konto landen? Wir rechnen rückwärts auf das nötige Brutto.
0 Kinder
0 Kinder5 Kinder
Jahre
2.9 %
0.5 %3.5 %
Der Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse. 2026 reicht die Spanne von 2,18 % bis 4,39 %. Durchschnitt 2,9 %. Steht auf deinem Beitragsschreiben.
Brutto monatlich
4.738 €
Das brauchst du als Monatsbrutto, damit 3.000 € netto ankommt.
Brutto pro Jahr
56.859 €
Abzüge (Steuern + Sozialabgaben)
1.738 €
Abzugsquote
36,7 %
Mehr rausholen?
Anzeige

Wenn du dein Wunsch-Netto erreicht hast, hol dir mit der Steuererklärung im Schnitt 1.095 € extra dazu. WISO Steuer ist Marktführer, ELSTER-zertifiziert und du kannst die letzten 4 Jahre nachholen.

Testsieger Stiftung Warentest · 1.063 € Ø Erstattung
Diesen Rechner kostenlos auf deiner Website einbetten

Warum überhaupt rückwärts rechnen?

In Gehaltsverhandlungen denkst du oft in Netto, der Arbeitgeber rechnet in Brutto. Wenn du sagst „ich brauche 3.000 € auf dem Konto“, weiß die Personalabteilung nicht sofort, was das in Brutto bedeutet. Mit unserem Rechner kannst du eine konkrete Zahl auf den Tisch legen. Das wirkt souveräner und spart dir lange Hin-und-Her-Mails.

Auch beim Jobwechsel hilft die Reverse-Rechnung. Ein neuer Arbeitgeber bietet dir 4.800 € Brutto. Wäre das jetzt mehr oder weniger als dein Wunsch-Netto von 3.200 €? Statt zu raten gibst du das Netto-Ziel ein und siehst sofort, ob das Angebot passt.

Faustregel: 1.000 € Netto kosten den Arbeitgeber etwa 1.700 € Brutto

Bei Steuerklasse I (ledig) und 30 Jahren ohne Kinder brauchst du grob für 1.000 € Netto pro Monat etwa 1.450 € Brutto. Für 2.000 € Netto etwa 2.900 € Brutto. Für 3.000 € Netto etwa 4.750 € Brutto. Je höher das Einkommen, desto schlechter wird das Verhältnis, weil der Steuersatz progressiv steigt.

Verheiratete in Steuerklasse III haben es deutlich besser: Für 3.000 € Netto reicht ein Brutto von etwa 4.100 €. Der Splitting-Vorteil zieht sofort. In Steuerklasse V dagegen brauchst du etwa 5.500 € Brutto für 3.000 € Netto, weil hier ohne Grundfreibetrag gerechnet wird.

Was du in der Verhandlung sagst

Statt „Ich hätte gerne 3.500 € netto“ sagst du besser: „Mein Gehaltsziel ist ein Brutto von 5.500 € im Monat, beziehungsweise 71.500 € pro Jahr inklusive Sonderzahlungen.“ Das ist konkret, dem Arbeitgeber sofort verständlich und du wirkst gut vorbereitet.

Tipp: Wenn dein neuer Arbeitgeber Weihnachtsgeld oder einen 13. Monat zahlt, rechne das in dein Jahres-Brutto ein. 5.500 € × 13 = 71.500 €. Wenn nicht: 5.500 € × 12 = 66.000 €. Das macht einen großen Unterschied in der Verhandlung.

Beispielrechnung: Kfz-Mechatroniker in Hannover

Lukas möchte 2.500 € Netto pro Monat. Er ist 32, ledig (Steuerklasse I), evangelisch, lebt in Niedersachsen. Sein Krankenkassen-Zusatzbeitrag liegt bei 2,9 %. Wir rechnen: Lukas braucht ein Brutto-Gehalt von etwa 3.850 € pro Monat. Das sind 46.200 € pro Jahr (ohne 13. Gehalt) oder 50.050 € (mit 13. Gehalt). Bei 40 Stunden pro Woche entspricht das einem Stundenlohn von 22,25 €.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Wir rechnen denselben vereinfachten Standardfall wie unser Brutto-Netto-Rechner, nur rückwärts. Geldwerte Vorteile (Dienstwagen, Essenszuschuss), Werbungskosten über 1.230 €, eingetragene Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte oder private Krankenversicherung sind nicht eingerechnet. Bei Steuerklasse V und VI rechnen wir approximativ. Dein echtes Brutto kann auf der Lohnabrechnung 1-3 % abweichen. Was du am Ende wirklich brauchst, klärst du am besten in der Verhandlung mit deinem Arbeitgeber oder mit einem Steuerberater.

Häufige Fragen

Wie genau ist der Netto-Brutto-Rechner? +
Sehr genau. Wir nutzen dieselbe Logik wie unser Brutto-Netto-Rechner, also alle realen Sozialabgaben 2026 (KV, PV, RV, AV), den exakten Lohnsteuer-Tarif § 32a EStG, Vorsorgepauschale, Werbungskostenpauschale und gegebenenfalls Soli/Kirchensteuer. Per Bisektion suchen wir das exakte Brutto, das dein Wunsch-Netto erzeugt. Die Abweichung zum echten Brutto-Bedarf auf deiner Lohnabrechnung liegt unter 1 %, außer du hast besondere Konstellationen wie Dienstwagen, geldwerte Vorteile oder private Krankenversicherung.
Warum brauche ich für 3.000 € Netto so viel mehr Brutto? +
Auf dein Brutto kommen Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben. Bei 3.000 € Netto (Steuerklasse I, NRW, kinderlos, 35 Jahre, evangelisch) brauchst du etwa 4.750 € Brutto. Davon gehen weg: etwa 950 € Sozialabgaben (Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung), 670 € Lohnsteuer und 130 € Kirchensteuer. Das sind insgesamt 1.750 € Abzüge, also fast 37 % deines Bruttos. Die genaue Aufschlüsselung siehst du oben.
Brauche ich in Steuerklasse III weniger Brutto? +
Ja, deutlich. Steuerklasse III bekommen verheiratete Hauptverdiener (während der Partner Klasse V hat). Das Splittingverfahren halbiert deinen Steuersatz auf den oberen Einkommens-Bereichen. Für 3.000 € Netto brauchst du in StKl III etwa 4.100 € Brutto. In StKl I sind es 4.750 €. Aber: Im Jahresausgleich (Steuererklärung) wird das wieder ausgeglichen. Du sparst monatlich Liquidität, nicht Steuern.
Was ist mit Boni, Weihnachtsgeld und 13. Monat? +
Unser Rechner geht von 12 Monatsgehältern aus (also Brutto × 12 = Jahresgehalt). Hat dein Arbeitgeber Weihnachtsgeld (meist ein halbes oder ganzes Monatsgehalt extra), reduziert sich dein nötiges Monatsbrutto entsprechend. Sag in der Verhandlung also: „Mein Ziel ist X € Brutto pro Monat, bei 13 Monatsgehältern wären das Y € pro Jahr.“ So bist du auf der sicheren Seite und der Arbeitgeber kann das in seine Kalkulation einbauen.
Kann ich auch das Wunsch-Jahresgehalt eingeben? +
Aktuell nur das monatliche Netto. Aber: Wenn du ein Jahres-Netto-Ziel hast (zum Beispiel 36.000 € im Jahr), teile es einfach durch 12 und gib 3.000 € als Wunsch-Netto ein. Das Brutto-Jahresgehalt rechnen wir dir dann automatisch dazu (siehe Ergebnisfeld „Brutto pro Jahr“). Eine Jahres-Variante folgt vielleicht später, wenn du sie brauchst, schreib uns an hallo@rechenbar.de.
Was mache ich in der Gehaltsverhandlung mit dem Ergebnis? +
Drei Sachen: 1) Rede in Brutto, nicht in Netto. Personaler rechnen in Brutto. 2) Hab das Jahres-Brutto im Kopf, nicht nur das Monatsbrutto. Bei 5.000 € Monatsbrutto sind das 60.000 € pro Jahr ohne 13. Gehalt, 65.000 € mit. 3) Lass dir die genauen Konditionen schriftlich geben (Sonderzahlungen, Boni, Auto, Homeoffice-Pauschale). Wir geben dir ein gutes Ausgangs-Brutto, der Rest ist Verhandlung.
Lies dazu im Ratgeber
Passend dazu
Verwandte Rechner
Steuer
Brutto-Netto
Steuer
Einkommensteuer
Arbeitsrecht
Stundensatz
Arbeitsrecht
Weihnachtsgeld