Berechne, wann sich deine Photovoltaik-Anlage rechnet. Mit aktueller Einspeisevergütung 2026 und 0 % MwSt.
Beim Photovoltaik lohnt sich nicht jede Kilowattstunde gleich. Eigenverbrauchter Strom (du nutzt ihn selbst im Haus) spart dir den Strom-Kaufpreis, also 30 bis 40 Cent pro Kilowattstunde. Eingespeister Strom (du gibst ihn ans Netz ab) bringt dir nur die Einspeisevergütung von 7,87 Cent pro Kilowattstunde (Stand 2026, Anlagen unter 10 kWp).
Faustregel: Anlagen mit hohem Eigenverbrauch (50 Prozent und mehr) rechnen sich oft in 8 bis 12 Jahren. Wer fast alles einspeist, braucht 14 bis 18 Jahre. Speicher erhöhen den Eigenverbrauch oft auf 70 bis 80 Prozent.
Ein Hausspeicher (5 bis 10 kWh) kostet 5.000 bis 12.000 Euro. Er erhöht deinen Eigenverbrauch deutlich. Die Differenz zwischen Stromkauf (35 ct) und Einspeisevergütung (7,87 ct) macht den Unterschied von 27 ct pro Kilowattstunde. Bei 2.000 kWh zusätzlichem Eigenverbrauch pro Jahr sind das 540 Euro Ersparnis. Speicher amortisiert sich in 12 bis 18 Jahren.
Die KfW-Förderung 442 (Solarstrom für Elektroautos) wurde 2024 eingestellt. Aber: 0 Prozent Mehrwertsteuer auf Anlagen, Speicher und Installation gilt seit 2023 weiter. Beim Kauf einer 10-kWp-Anlage für 16.000 Euro brutto sparst du 3.200 Euro MwSt. Plus regionale Förderungen einzelner Bundesländer und Städte. Liste auf der Website der KfW oder der Verbraucherzentrale.