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Was macht ein Lokführer?
Lokführer (offiziell: Triebfahrzeugführer) steuern Schienenfahrzeuge im Personen- und Güterverkehr. Arbeitgeber: Deutsche Bahn (DB Regio, DB Fernverkehr, DB Cargo), S-Bahnen, Privatbahnen (NETINERA, Transdev, Abellio), Güterbahnen. In Deutschland etwa 33.000 aktive Lokführer. Massive Personalnachfrage durch Verkehrswende und Pensionierungswelle.
Ausbildung und Vorbereitung
9-12 Monate Lokführer-Quereinstieg (oft mit DB Aviation Training oder privaten Schulen) als Schnellweg. Klassisch: 3-jährige Ausbildung Eisenbahner im Betriebsdienst. Voraussetzung: Mindestens Hauptschulabschluss, einwandfreies Führungszeugnis, Gesundheits-Tauglichkeit. Ausbildungsvergütung tariflich: 1. Jahr ca. 1.150-1.400 €, später 1.500-1.800 €.
Karriere und Aufstieg
- · Streckenlokführer Regional → Fernverkehr-ICE-Führer: +500-1.000 €/Monat
- · Ausbilder für Lokführer-Nachwuchs: +600-900 €/Monat
- · Disponent / Fahrdienstleiter im Stellwerk: ähnliches Gehalt, geregeltere Schicht
- · Wechsel zu Privatbahnen (NETINERA, Abellio): meist 5-10 % über DB-Tarif für gleiche Tätigkeit
- · Pensionierung mit 60-63 Jahren möglich (Schichtarbeiter-Sonderregelung)
Häufige Fragen
Wie viel verdient ein Lokführer 2026? +
Was kostet der Lokführer-Quereinstieg? +
DB oder Privatbahn: was zahlt besser? +
Wann kann ein Lokführer in Rente gehen? +
Was bekomme ich netto als Lokführer? +
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