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Inflationsrechner

Was ist dein Geld in ein paar Jahren noch wert? Rechne aus, wie viel Kaufkraft die Inflation dir nimmt.

EZB-Ziel: 2 %
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2 %
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Die EZB will langfristig 2 % Inflation, das ist auch der Schnitt im Euroraum. 2024–25 lag Deutschland bei etwa 2–3 %. In der Krise 2022 stieg sie kurz auf 10,4 %. Über 10 % nennt man Hyperinflation.
20 J.
1 J.50 J.
Reale Kaufkraft später
67.297 €
100.000 € heute → in 20 J. real noch · bei 2 % pro Jahr
Kaufkraftverlust
32.703 €
Nominal nötig (heutige Kaufkraft halten)
148.595 €
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Bei 2 Prozent Inflation verlierst du in 25 Jahren rund 39 Prozent Kaufkraft. Aktien-ETFs liefern historisch 5 bis 7 Prozent Realrendite. Bei Scalable Capital ab 1 Euro pro Monat, über 2.000 ETFs gebührenfrei, BaFin-reguliert.

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2 Prozent Inflation klingt wenig, frisst aber viel

Inflation bedeutet: Geld verliert mit der Zeit an Wert. Bei 2 Prozent Inflation pro Jahr brauchst du nach 25 Jahren etwa 64 Euro, um das zu kaufen, was heute 39 Euro kostet. Anders gesagt: was heute 1.000 Euro kostet, kostet in 25 Jahren etwa 1.640 Euro.

Höhere Inflationsraten beschleunigen das stark. Bei 4 Prozent verdoppelt sich das Preisniveau alle 18 Jahre. In den 1970er Jahren hatte Deutschland mehrere Jahre mit 6 bis 7 Prozent Inflation. Heute liegt die Inflation in Deutschland zwischen 2 und 3 Prozent.

Was Inflation für deine Sparanlage bedeutet

Ein Tagesgeld mit 2 Prozent Zinsen plus 2 Prozent Inflation gleicht sich genau aus. Du verlierst kein Geld, gewinnst aber auch keins. Erst Sparzinsen über der Inflation bringen echten Gewinn (Realrendite). Deshalb sind Aktien und ETFs langfristig sinnvoller als Tagesgeld: sie werfen historisch 6 bis 8 Prozent ab, also 4 bis 6 Prozent Realrendite.

Tipp: an die Realrendite denken

Wenn du eine Sparanlage prüfst, schau immer auf die Realrendite. Beispiel: ein Sparbrief mit 3 Prozent Zinsen klingt gut. Bei 2,5 Prozent Inflation bleibt nur 0,5 Prozent Realrendite. Davon gehen noch 26 Prozent Kapitalertragsteuer ab. Echter Gewinn pro Jahr: etwa 0,37 Prozent. Bei 10.000 Euro Anlage sind das 37 Euro Realgewinn pro Jahr. Tagesgeld liefert oft mehr und ist flexibler.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
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Vereinfachte Beispielrechnung mit gleichbleibender Inflation. In Wirklichkeit schwankt die Inflation jedes Jahr, oft auch stark zwischen Lebensmitteln, Energie und Miete. Der gängige Maßstab ist der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) der EZB. Deine persönliche Inflation kann davon deutlich abweichen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Inflation und Teuerung? +
Im Alltag meint man dasselbe damit. In der Wirtschaft ist Inflation der Anstieg eines Preisindex (HVPI, VPI). Teuerung kann auch nur bei einzelnen Produkten passieren. In der Statistik wird der Begriff Inflation genutzt.
Wie schütze ich mein Geld vor Inflation? +
Halte auf Tagesgeld nur einen Notgroschen (3 bis 6 Monatsgehälter). Den Rest steck in Sachwerte: breit gestreute Aktien-ETFs, eventuell Immobilien (zum Wohnen oder als Investment), Gold als kleine Beimischung von 5–10 %. Wichtig ist eine lange Anlagedauer. Kurzfristig schwanken alle Sachwerte.
Warum gibt es Inflation überhaupt? +
Mehrere Gründe: Es gibt mehr Geld als die Wirtschaft wächst. Höhere Löhne werden in höhere Preise weitergegeben (Lohn-Preis-Spirale). Schocks von außen (Öl, Lieferketten). Eine kleine Inflation von 2 % gilt als gesund. Sie verhindert Deflation, die Unternehmen vom Investieren abhält.
Was war Hyperinflation? +
So nennt man eine Inflation von über 50 % pro Monat. In Deutschland 1923 stieg die Inflation zeitweise auf mehrere Milliarden Prozent. Ein Brot kostete am Ende 200 Milliarden Mark. Aktuelle Beispiele für sehr hohe Inflation sind Venezuela, Simbabwe und die Türkei (hoch, aber noch unter der Schwelle zur Hyperinflation).
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