Berechne deine monatliche Leasingrate. Aus Listenpreis, Anzahlung, Restwert und Laufzeit. Mit Vergleich der Gesamtkosten.
Beim Leasing zahlst du nicht das ganze Auto, sondern nur den Wertverlust über die Vertragsdauer plus Zinsen. Hohe Anzahlung und hoher kalkulierter Restwert senken die monatliche Rate. Niedriger Restwert macht das Leasing teurer.
Beispiel: ein VW Golf für 35.000 Euro, 36 Monate Leasing, 5.000 Euro Anzahlung. Restwert nach 3 Jahren: 18.000 Euro. Du zahlst über die Vertragsdauer also 35.000 minus 18.000 minus 5.000, also 12.000 Euro. Plus Zinsen 1.500 Euro. Monatliche Rate: etwa 375 Euro.
Leasingverträge haben oft eine Kilometer-Grenze, zum Beispiel 10.000, 15.000 oder 20.000 Kilometer pro Jahr. Wer mehr fährt, zahlt 5 bis 15 Cent pro Mehrkilometer. Bei 5.000 Mehrkilometern pro Jahr und 10 Cent sind das 1.500 Euro Nachzahlung pro Jahr.
Leasing lohnt sich, wenn du das Auto sicher 3 bis 4 Jahre fährst, gut planen kannst und keinen großen Eigentums-Wunsch hast. Kauf ist besser, wenn du das Auto lange (10 Jahre und mehr) behalten willst, viel fährst oder das Geld als Vermögen aufbauen willst. Bei Selbstständigen ist Leasing steuerlich oft attraktiver, weil die Raten direkt absetzbar sind.