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Renditerechner

Berechne die Rendite deiner Geldanlage. Pro Jahr umgerechnet (CAGR) und nach Inflation als echte Rendite.

CAGR real & nominal
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Heutiger Wert oder das, was beim Verkauf rauskam.
5 J.
1 J.40 J.
2 %
0 %10 %
0 % bedeutet: ohne Inflation rechnen. 2 % ist das langfristige EZB-Ziel. 3–4 % ist leicht erhöht (typisch 2024–26). Ab 5 % wird es kritisch.
Rendite p.a. (nominal)
8,45 %
Pro Jahr umgerechnet nach CAGR-Formel
Absolute Rendite
5.000 €
Gesamtrendite
50,0 %
Rendite p.a. (real, nach Inflation)
6,32 %
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Echte Rendite über Inflation gibt es kaum bei Festgeld oder Tagesgeld. Aktien-ETFs bringen historisch 5 bis 7 Prozent Realrendite. Bei Scalable Capital ab 1 Euro pro Monat, über 2.000 ETFs gebührenfrei, BaFin-reguliert.

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Bruttorendite und Nettorendite sind nicht das Gleiche

Wenn du eine Anlage prüfst, achte auf die Differenz zwischen Bruttorendite und Nettorendite. Die Bruttorendite ist das, was deine Anlage angeblich abwirft. Die Nettorendite ist das, was nach Kosten, Steuern und Inflation übrig bleibt. Oft ist die Nettorendite nur die Hälfte der Bruttorendite.

Beispiel: ein ETF mit 7 Prozent Bruttorendite. Davon gehen ab: 0,2 Prozent TER (laufende Kosten), etwa 1,3 Prozent Steuer beim Verkauf (Kapitalertragsteuer minus Teilfreistellung), und 2 Prozent Inflation. Echte Nettorendite: 3,5 Prozent. Klingt weniger spektakulär, ist aber realistisch.

Beispielrechnung 25 Jahre ETF-Sparplan

Du sparst 200 Euro pro Monat über 25 Jahre. Bei 7 Prozent Bruttorendite hättest du am Ende rechnerisch 162.000 Euro. Nach Steuer und Kosten sind es etwa 132.000 Euro. Nach Inflation, also in heutiger Kaufkraft: etwa 80.000 Euro. Eingezahlt hast du 60.000 Euro. Gewinn in heutiger Kaufkraft: 20.000 Euro.

Aktien schlagen Tagesgeld langfristig

Tagesgeld mit 2 Prozent Zinsen über 25 Jahre macht aus 200 Euro pro Monat etwa 78.000 Euro. Vor Inflation. Aktien-ETFs erreichen historisch das doppelte bis dreifache. Risiko: ETF-Preise schwanken. In schlechten Jahren kann dein Depot 30 oder 40 Prozent fallen. Auf 25 Jahre gesehen ist das aber ausgeglichen.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Diese Rechnung gilt für eine einmalige Investition mit einer einmaligen Auszahlung. Hast du regelmäßige Sparraten oder Auszahlungen, passt die IRR (Internal Rate of Return, eine genauere Methode für unregelmäßige Zahlungen) besser. Dafür nutze den Zinseszins- oder Sparrechner. Steuern (26,375 % Abgeltungsteuer, Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs) sind hier nicht eingerechnet. Was früher gelaufen ist, sagt nichts über zukünftige Renditen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Gesamtrendite und CAGR? +
Die Gesamtrendite ist die komplette Wertentwicklung über die ganze Laufzeit (zum Beispiel 50 % nach 5 Jahren). Die CAGR rechnet das in eine jährliche Rendite um. Bei gleichmäßigem Wachstum kommst du auf das gleiche Endergebnis (hier 8,45 % pro Jahr). Willst du verschieden lange Anlagen vergleichen, brauchst du die CAGR.
Wie ist die Realrendite zu verstehen? +
Die echte Rendite zeigt dir, wie viel Kaufkraft du wirklich gewinnst. Ist deine Rendite gleich hoch wie die Inflation, hast du real nichts gewonnen. Beispiel: 3 % Tagesgeld bei 3 % Inflation ergibt real 0 %. Du hast nominal mehr Geld, kannst dir aber genauso viel kaufen wie vorher. Nur die echte Rendite ist ein ehrlicher Vergleich zwischen Geldanlagen.
Welche Rendite ist realistisch? +
Auf lange Sicht (10 Jahre und mehr) bringen breit gestreute Aktien-ETFs (MSCI World, FTSE All-World) nach Kosten 6–8 % pro Jahr. Tagesgeld oder Festgeld bringen 2–4 %. Einzelne Aktien oder Krypto schwanken stark, von minus 100 % bis plus 1000 %. Da gibt es keinen verlässlichen Erwartungswert. Für deine Altersvorsorge solltest du mit vorsichtigen 4–5 % echter Rendite rechnen.
Funktioniert der Rechner auch für Kryptowährungen? +
Rein mathematisch ja. Beispiel: Du hast 2020 für 5.000 € Bitcoin gekauft, heute sind es 25.000 €. Das sind 5x über 6 Jahre, also etwa 30 % CAGR. Aber Krypto schwankt extrem. Die CAGR sagt nichts über die Risiken unterwegs. Eine Anlage mit 30 % CAGR kann zwischendurch um 80 % einbrechen. Für Risikomanagement schaust du dir besser Sharpe-Ratio oder Maximum Drawdown an.
Wie rechne ich Steuern in die Rendite ein? +
Privatanleger in Deutschland zahlen 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag, eventuell noch 8–9 % Kirchensteuer. Zusammen sind das 26,375 % bis 27,99 % auf Kursgewinne und Dividenden. Bei thesaurierenden ETFs kommt noch die Vorabpauschale dazu (eine kleine jährliche Steuer auf den Wertzuwachs). Faustregel: netto ist etwa 0,73 von brutto. Für deine genaue Rendite nach Steuern nutze den ETF-Rechner mit Steuer-Modul.
Lies dazu im Ratgeber
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