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Stundenlohn-Rechner

Was verdienst du wirklich pro Stunde? Rechne aus deinem Monatsgehalt den Brutto- und Netto-Stundenlohn aus, mit Vergleich zum Mindestlohn. Stand 2026.

Mindestlohn 2026
Dein Monatslohn vor Steuern und Sozialabgaben.
Stunden
Deine vertragliche Arbeitszeit pro Woche. Vollzeit sind meist 40 Stunden, oft auch 38,5 oder 35.
Schritt 01 / 02
Brutto-Stundenlohn
17,31 €
3.000 € geteilt durch 173,33 Stunden pro Monat
Netto-Stundenlohn
11,87 €
Abstand zum Mindestlohn (13,90 €)
3,41 €
Arbeitsstunden pro Jahr
2.080
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So rechnest du deinen Stundenlohn aus

Viele teilen ihr Monatsgehalt einfach durch 4 Wochen. Das ist falsch und ergibt einen zu hohen Stundenlohn. Richtig ist der Faktor 4,3333, denn ein Jahr hat 52 Wochen und nur 12 Monate. Bei 40 Stunden pro Woche kommst du so auf rund 173,3 Arbeitsstunden im Monat.

Teilst du dein Bruttogehalt durch diese Stunden, hast du deinen Brutto-Stundenlohn. 3.000 € Brutto bei 40 Stunden sind etwa 17,31 € pro Stunde.

Brutto ist nicht gleich Netto pro Stunde

Spannender ist oft der Netto-Stundenlohn, also was nach Steuern und Sozialabgaben pro Stunde übrig bleibt. Bei 3.000 € Brutto in Steuerklasse I bleiben grob 2.050 € netto. Das sind nur noch etwa 11,80 € pro Stunde statt 17,31 €. Der Unterschied zeigt, wie viel von deiner Arbeitszeit für Steuern und Beiträge draufgeht.

Liegt dein Lohn über dem Mindestlohn?

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € brutto pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Wer ein festes Monatsgehalt hat, sollte ab und zu prüfen, ob der Stundenlohn noch über dem Mindestlohn liegt, vor allem wenn die Arbeitszeit hoch ist. Unser Rechner zeigt dir den Abstand direkt an.

Warum sich der Vergleich lohnt

Der Stundenlohn macht Jobs vergleichbar, die sich auf den ersten Blick nicht vergleichen lassen. Ein Teilzeitjob mit 2.000 € bei 25 Stunden bringt pro Stunde mehr als ein Vollzeitjob mit 3.000 € bei 42 Stunden. Wer über einen Jobwechsel oder eine andere Stundenzahl nachdenkt, sieht am Stundenlohn sofort, was sich wirklich lohnt.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Wir rechnen mit denselben Vereinfachungen wie unser Brutto-Netto-Rechner. Der Netto-Stundenlohn ist eine Schätzung, deine echte Lohnabrechnung kann bis zu 5 % abweichen. Bei Steuerklasse V und VI rechnen wir vereinfacht. Der Faktor 4,3333 ist der übliche Durchschnitt. In einzelnen Monaten arbeitest du je nach Feiertagen und Wochentagen etwas mehr oder weniger. Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sind nicht eingerechnet. Maßgeblich ist dein Arbeitsvertrag.

Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt? +
Teile dein Bruttogehalt durch die durchschnittlichen Monatsstunden. Die rechnest du mit Wochenstunden mal 4,3333. Beispiel: 3.000 € bei 40 Stunden pro Woche ergeben 3.000 / 173,3 = etwa 17,31 € Brutto-Stundenlohn.
Was ist der Faktor 4,3333? +
Das ist die durchschnittliche Zahl an Wochen pro Monat. Ein Jahr hat 52 Wochen und 12 Monate, 52 geteilt durch 12 ergibt 4,3333. Mit diesem Faktor rechnen auch Lohnbüros und Personalabteilungen, weil mit 4 Wochen das Ergebnis falsch wäre.
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026? +
Seit dem 1. Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 € brutto pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Der Rechner zeigt dir, wie weit dein Brutto-Stundenlohn darüber oder darunter liegt.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Stundenlohn? +
Der Brutto-Stundenlohn ist dein Lohn vor Abzügen. Der Netto-Stundenlohn ist das, was nach Steuern und Sozialabgaben pro Stunde übrig bleibt. Er liegt deutlich niedriger. Bei 17,31 € brutto sind es je nach Steuerklasse oft nur etwa 11 bis 12 € netto.
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat? +
Bei einer 40-Stunden-Woche sind es im Schnitt rund 173,3 Stunden im Monat (40 mal 4,3333). Bei 38,5 Stunden sind es etwa 166,8, bei 35 Stunden rund 151,7. Die genaue Zahl schwankt je nach Monat leicht.
Gilt der Stundenlohn auch bei Teilzeit? +
Ja. Gerade bei Teilzeit ist der Stundenlohn die fairste Vergleichsgröße. Trag einfach dein tatsächliches Monatsgehalt und deine echten Wochenstunden ein, dann bekommst du deinen persönlichen Brutto- und Netto-Stundenlohn.
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