Was verdienst du wirklich pro Stunde? Rechne aus deinem Monatsgehalt den Brutto- und Netto-Stundenlohn aus, mit Vergleich zum Mindestlohn. Stand 2026.
Viele teilen ihr Monatsgehalt einfach durch 4 Wochen. Das ist falsch und ergibt einen zu hohen Stundenlohn. Richtig ist der Faktor 4,3333, denn ein Jahr hat 52 Wochen und nur 12 Monate. Bei 40 Stunden pro Woche kommst du so auf rund 173,3 Arbeitsstunden im Monat.
Teilst du dein Bruttogehalt durch diese Stunden, hast du deinen Brutto-Stundenlohn. 3.000 € Brutto bei 40 Stunden sind etwa 17,31 € pro Stunde.
Spannender ist oft der Netto-Stundenlohn, also was nach Steuern und Sozialabgaben pro Stunde übrig bleibt. Bei 3.000 € Brutto in Steuerklasse I bleiben grob 2.050 € netto. Das sind nur noch etwa 11,80 € pro Stunde statt 17,31 €. Der Unterschied zeigt, wie viel von deiner Arbeitszeit für Steuern und Beiträge draufgeht.
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € brutto pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Wer ein festes Monatsgehalt hat, sollte ab und zu prüfen, ob der Stundenlohn noch über dem Mindestlohn liegt, vor allem wenn die Arbeitszeit hoch ist. Unser Rechner zeigt dir den Abstand direkt an.
Der Stundenlohn macht Jobs vergleichbar, die sich auf den ersten Blick nicht vergleichen lassen. Ein Teilzeitjob mit 2.000 € bei 25 Stunden bringt pro Stunde mehr als ein Vollzeitjob mit 3.000 € bei 42 Stunden. Wer über einen Jobwechsel oder eine andere Stundenzahl nachdenkt, sieht am Stundenlohn sofort, was sich wirklich lohnt.