Was BMI bedeutet
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine einfache Zahl, die Körpergewicht und Größe ins Verhältnis setzt. Formel: Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Meter zum Quadrat. Beispiel: 75 kg geteilt durch (1,80 mal 1,80) ist 23,1 BMI.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt den BMI in vier Bereiche ein. Untergewicht: unter 18,5. Normalgewicht: 18,5 bis 24,9. Übergewicht: 25,0 bis 29,9. Adipositas: ab 30,0. Diese Grenzen gelten für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren.
BMI hat Schwächen
Der BMI sagt nichts über deine Muskelmasse oder dein Körperfett. Bodybuilder haben oft einen BMI über 25, sind aber nicht übergewichtig. Sehr schlanke Menschen mit wenig Muskelmasse können bei BMI 22 trotzdem viel Bauchfett haben. Aussagekräftiger sind Bauchumfang und Körperfett-Anteil.
Bauchumfang als zusätzlicher Hinweis
Männer sollten unter 102 cm Bauchumfang bleiben, Frauen unter 88 cm. Darüber steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Wenn dein BMI im grünen Bereich ist und der Bauchumfang passt, bist du gesundheitlich gut aufgestellt.