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Trinkmenge-Rechner

Berechne deinen täglichen Wasserbedarf nach Körpergewicht, Aktivität und Außentemperatur. Mit Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

DGE-Empfehlung
01 · Eingabe

Deine Daten

kg
Dein täglicher Wasserbedarf
2.250
Grundbedarf + Aufschlag für Hitze (in ml pro Tag)
Grundbedarf
2.250
In Litern
2,3
Anzahl Gläser (à 250 ml)
9,0

Warum genug trinken wichtig ist

Unser Körper besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Schon 2 Prozent Wassermangel führen zu Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Bei längerem Trinkmangel sinkt die Nierenfunktion, die Verdauung leidet, und die Gefahr von Harnwegsinfekten steigt. Wer regelmäßig zu wenig trinkt, riskiert auf Dauer Nierensteine.

Ältere Menschen merken den Durst oft nicht mehr. Bei Senioren über 70 ist Austrocknung einer der häufigsten Krankenhausgründe. Hier hilft: Trinkroutine etablieren, Wasserflasche immer in Sichtweite, zu jeder Mahlzeit ein Glas.

Wann brauchst du mehr?

Sport und körperliche Arbeit: 500 bis 1.000 ml zusätzlich pro Stunde intensive Bewegung. Sommer und Hitze: bis 1 Liter mehr ab 25 °C, bis 2 Liter ab 30 °C. Krankheit mit Fieber: pro Grad Fieber 500 ml extra. Schwangerschaft und Stillzeit: 200-500 ml mehr pro Tag. Schlecht heizende Wohnung im Winter: trockene Heizungsluft erhöht den Bedarf um 200-300 ml.

Wann ist zu viel trinken gefährlich?

Wer mehr als 5-6 Liter pro Tag trinkt, ohne entsprechende Mineralien zuzuführen, riskiert eine Wasservergiftung (Hyponatriämie). Die Niere kann maximal 800-1.000 ml pro Stunde ausscheiden. Bei extremem Schwitzen oder Sport: ausgeglichene Elektrolytzufuhr (Sportgetränke, Brühe, Magnesium) wichtig, nicht nur Wasser.

Bei bestimmten Erkrankungen ist die Trinkmenge ärztlich begrenzt: Herzinsuffizienz, fortgeschrittene Niereninsuffizienz, manche Lebererkrankungen. Hier gibt der behandelnde Arzt die genaue Tagesmenge vor (meist 1,0 bis 1,5 Liter).

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Diese Empfehlung gilt für gesunde Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren. Bei Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Lebererkrankungen, in der Schwangerschaft oder Stillzeit gilt eine vom Arzt festgelegte Trinkmenge. Bei Symptomen wie ständigem Durst, häufigem Harndrang oder Schwindel beim Aufstehen bitte Hausarzt konsultieren.

Häufige Fragen

Wie viel Wasser sollte ich pro Tag trinken? +
Faustregel: 30-40 ml pro kg Körpergewicht. Bei 70 kg also 2,1-2,8 Liter. Bei Sport, Hitze oder Krankheit mehr. Die DGE empfiehlt mindestens 1,5 Liter reine Flüssigkeit pro Tag plus Lebensmittel-Wasser.
Zählt Kaffee zur Trinkmenge? +
Ja, mit Einschränkung. Frühere Annahme war, Koffein entzieht Flüssigkeit. Aktuelle Studien zeigen: bei normalem Konsum (bis 4 Tassen) ist Kaffee weitgehend neutral für den Wasserhaushalt. Wer aber täglich 5+ Tassen trinkt, sollte trotzdem zusätzlich reichlich Wasser trinken.
Wie merke ich, ob ich zu wenig trinke? +
Dunkler Urin (gelblich-orange) ist das deutlichste Zeichen. Bei ausreichender Flüssigkeit ist der Urin hellgelb bis fast farblos. Andere Symptome: Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit am Nachmittag.
Wie viel sollte ich vor dem Schlafen trinken? +
1-2 Stunden vor dem Zubettgehen letzten großen Schluck. Direkt vorher noch ein kleines Glas (150-200 ml) ist ok. Wer mitten in der Nacht wegen vollem Magen oder vollem Blasen aufwacht, hat zu viel oder zu spät getrunken.
Macht warmes oder kaltes Wasser einen Unterschied? +
Für die Hydratation kaum. Warmes Wasser wird minimal schneller aufgenommen. Bei Mahlzeiten ist Zimmertemperatur am verträglichsten. Eiskaltes Wasser kann bei empfindlichem Magen Krämpfe auslösen, besonders nach Sport. Persönliche Präferenz hilft am meisten, dass du tatsächlich trinkst.
Sind Säfte und Süßgetränke Wasserersatz? +
Nein. Säfte und Limonaden enthalten viel Zucker (oft mehr als 10 g pro 100 ml = 100 kcal/Glas). Wer das volle Tageswasser über Säfte deckt, nimmt 1.000+ kcal nur über Getränke zu sich. Schorle 1:3 verdünnt ist ok, besser Wasser oder ungesüßter Tee.
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