rechenbar.

Pendlerpauschale-Rechner

0,30 € pro km bis 20 km, 0,38 € pro km ab dem 21. km. Pro Arbeitstag, voll als Werbungskosten von der Steuer absetzbar.

§ 9 EStG
01 · Eingabe

Deine Daten

km
Strecke von deiner Wohnung zur Arbeit (nur Hinweg, nicht hin und zurück).
220 Tage
100 Tage250 Tage
Vollzeit (nach Urlaub und Feiertagen): 210–220 Tage. Teilzeit oder viel Homeoffice: 180–200 Tage. Über 230 nur bei wenig Urlaub und kaum Krankheit.
30 %
14 %45 %
14 – 24 % · Eingangstarif (zu versteuerndes Einkommen bis etwa 17.000 €)
25 – 35 % · Mittleres Einkommen (zvE zwischen 17.000 € und 40.000 €)
36 – 42 % · Spitzensteuersatz (zvE ab etwa 70.000 €)
45 % · Reichensteuer (zvE ab etwa 278.000 €)
Pendlerpauschale (Werbungskosten)
1.738,00 €
25 km × 220 Tage
Steuerersparnis (geschätzt)
521,40 €
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Die Pendlerpauschale bekommst du nur über die Steuererklärung. WISO Steuer trägt deine km-Werte automatisch ein und prüft, ob höhere Werbungskosten (echte Auto-Kosten) sich für dich lohnen.

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30 Cent pro Kilometer ab dem ersten Kilometer, 38 Cent ab dem 21.

Für jeden Kilometer auf dem Weg zur Arbeit kannst du steuerlich Geld absetzen. 2026 sind das 30 Cent pro Kilometer für die ersten 20 Kilometer und 38 Cent ab dem 21. Kilometer. Gerechnet wird die einfache Strecke, also einmal Hinweg, nicht hin und zurück.

Beispiel: deine Firma ist 25 Kilometer entfernt. Du fährst 220 Tage im Jahr. Pendlerpauschale: 20 Kilometer mal 30 Cent mal 220 Tage plus 5 Kilometer mal 38 Cent mal 220 Tage. Das sind 1.320 Euro plus 418 Euro, also 1.738 Euro Werbungskosten.

Pauschale ist immer abziehbar, egal wie du fährst

Du bekommst die Pendlerpauschale unabhängig davon, ob du mit dem Auto, dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fuß fährst. Auch Mitfahrer in einer Fahrgemeinschaft bekommen sie. Nur die Strecke zählt. Bei öffentlichen Verkehrsmitteln kannst du wahlweise die echten Kosten geltend machen, wenn die höher sind als die Pauschale.

Werbungskostenpauschale 1.230 Euro

Damit sich die Pendlerpauschale wirklich auswirkt, muss deine Summe der Werbungskosten über 1.230 Euro liegen. So viel zieht das Finanzamt automatisch ab (Werbungskostenpauschale 2026). Bei der Beispielrechnung oben mit 1.738 Euro lohnt es sich. Liegst du knapp drunter, addiere noch Fortbildungen, Arbeitsmittel oder Bewerbungskosten dazu.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
§
Wir rechnen hier nur die Entfernungspauschale, ohne Sonderfälle wie Sammelbeförderung, doppelte Haushaltsführung oder Fahrten wegen Behinderung. Die Steuerersparnis ist eine Schätzung über deinen Grenzsteuersatz. Den genauen Wert findest du im Steuerbescheid. Pauschalen-Stand: 2026 (die verlängerte 0,38-Regelung gilt voraussichtlich bis 2026).

Häufige Fragen

Gilt die Pendlerpauschale auch ohne Auto? +
Ja. Die Pauschale gilt für alle Verkehrsmittel (§ 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG). Egal ob Auto, Bahn, Bus, Rad oder zu Fuß: Du kannst sie ansetzen. Bei der Bahn darfst du auch die echten Kosten ansetzen, wenn sie höher sind als die Pauschale.
Welche Strecke darf ich angeben? +
Die kürzeste Straßenverbindung, auch wenn du eine andere fährst. Eine schnellere Route (zum Beispiel mit weniger Stau) darfst du auch nutzen. Im Zweifel musst du das begründen können.
Wie viele Arbeitstage darf ich ansetzen? +
Die echten Tage. Üblich sind 220–230 Tage bei Vollzeit (260 Werktage minus Urlaub, Feiertage, Krankheit und Homeoffice). Das Finanzamt akzeptiert ohne Nachweis bis etwa 230 Tage. Mehr solltest du belegen können.
Was ist mit Homeoffice-Tagen? +
Homeoffice-Tage sind KEINE Pendeltage. Aber du kannst die Homeoffice-Pauschale extra ansetzen (6 € pro Tag, höchstens 210 Tage, also 1.260 € pro Jahr). Diese Pauschale wird nicht mit der Werbungskostenpauschale von 1.230 € verrechnet.
Lohnt sich die Pendlerpauschale immer? +
Nur wenn deine gesamten Werbungskosten über 1.230 € liegen. Beispiel kurze Strecke: 5 km mal 220 Tage mal 0,30 € sind 330 €. Dann reicht die Pauschale automatisch aus, du sparst nichts extra. Bei 30 km mal 220 Tagen kommst du auf 2.460 €. Dann lohnt sich das Aufschlüsseln.
Lies dazu im Ratgeber
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