Wähle, wann du aufstehen musst. Der Rechner zeigt dir, wann du ins Bett gehen solltest, damit du am Ende einer Schlafphase aufwachst und ausgeruht bist, nicht mitten im Tiefschlaf.
Acht Stunden Schlaf klingen gesund. Aber wenn der Wecker dich mitten im Tiefschlaf weckt, hilft dir die Menge wenig. Entscheidend ist, in welcher Schlafphase du aufwachst. Am Ende eines Zyklus, in der Leichtschlafphase, fällt das Aufstehen leicht. Im Tiefschlaf fühlt es sich an wie ein Kater.
Deshalb kann es sein, dass du dich nach 7,5 Stunden frischer fühlst als nach 8. Eine halbe Stunde mehr reicht oft genau in die nächste Tiefschlafphase hinein.
Die meisten Erwachsenen kommen mit fünf Zyklen (7,5 Stunden) gut aus. Wer viel Sport macht, krank ist oder noch wächst, braucht eher sechs Zyklen (9 Stunden). Vier Zyklen (6 Stunden) sind das absolute Minimum und auf Dauer zu wenig.
Wichtig: Die 90 Minuten sind ein Durchschnitt. Bei manchen Menschen dauert ein Zyklus 80, bei anderen 100 Minuten. Probiere ein paar Tage aus, mit welcher Variante du am besten aufwachst, und passe es an.
Feste Zubettgehzeiten helfen dem Körper, einen Rhythmus zu finden. Vermeide helles Licht und Bildschirme in der letzten Stunde, das blaue Licht bremst die Melatonin-Produktion. Kein Koffein am Nachmittag, das wirkt bis zu sechs Stunden nach. Und ein kühles, dunkles Schlafzimmer fördert den Tiefschlaf.