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Kaufpreis-Miet-Verhältnis-Rechner

Berechne, ob sich der Kauf einer Immobilie lohnt. Mit Kaufpreismultiplikator (Vervielfältiger) und Vergleich zur typischen Range deutscher Städte.

Vervielfältiger-Methode
01 · Eingabe

Deine Daten

Reiner Kaufpreis ohne Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler). Diese addieren noch 10-15 % drauf.
Was die Wohnung als Mietobjekt monatlich kosten würde (ohne Nebenkosten).
Kaufpreis-Miet-Verhältnis
27,8
Vervielfältiger = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete
Jahreskaltmiete
14.400 €
Bruttomietrendite
3,60 %
Amortisation in Jahren (Vereinfacht)
28
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Wann lohnt sich Kaufen, wann Mieten?

Faustregel der Verbraucherzentrale: Bei einem Kaufpreis-Miet-Verhältnis unter 25 ist Kaufen oft günstiger als Mieten über 20-30 Jahre. Über 30 ist Mieten häufig wirtschaftlicher. Aber: Diese Rechnung berücksichtigt nicht den emotionalen Wert von Eigentum, Sicherheit vor Kündigung oder Veränderungsfreiheit.

Aktuelle Lage 2026: Bundesschnitt liegt bei rund 25, in Großstädten oft 30-35, München teilweise 40+. Wer in München kauft, finanziert Wert mit. Wer in Bochum oder Chemnitz kauft, finanziert Substanz.

Was das Verhältnis nicht zeigt

Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer (3,5 bis 6,5 %, je Bundesland), Notar (1,5 %), Maklerprovision (oft 3,57 %). Macht 10-15 % zusätzlich zum Kaufpreis. Bei 400.000 € sind das also 40.000 bis 60.000 € on top.

Instandhaltung und Hausgeld: Pro Jahr 1-2 % vom Immobilienwert für Rücklage und Reparaturen. Bei 400.000 € sind das 4.000 bis 8.000 € jährlich.

Kreditkosten: Bei aktuellem Zinssatz ~3-4 % und 80 % Finanzierung sind die monatlichen Zinszahlungen oft höher als die Kaltmiete des Vergleichsobjekts. Der Tilgungsanteil ist dagegen Vermögensaufbau.

Wann mieten besser ist

Bei kurzer Verweildauer (unter 7 Jahre) sind die hohen Kaufnebenkosten kaum eingespielt. Bei hoher beruflicher Mobilität (Wohnortwechsel wahrscheinlich) lohnt Kaufen selten. Bei sehr hohem Verhältnis (30+) ist die Kapitalbindung in Immobilien oft schlechter als ETF-Sparen mit 6-8 % Rendite.

Wann kaufen klar besser ist

Bei Verhältnis unter 20 und langer Wohndauer ist Kaufen meist überlegen. Bei stabiler Lebenssituation (Familie, fester Job) gibt Eigentum Planungssicherheit. Bei hohem persönlichen Steuersatz und Vermietung können steuerliche Vorteile (AfA, Werbungskosten) den Kauf attraktiver machen. Inflations-Schutz: Immobilienwerte und Mieten steigen meist mit der Inflation, Kreditschuld nicht.

Stand: Mai 2026 · Geprüft von Dennis Stahlhut
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Das Kaufpreis-Miet-Verhältnis ist eine schnelle Orientierungsgröße, ersetzt aber keine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung. Für eine fundierte Entscheidung "Kaufen oder Mieten" sollten Kaufnebenkosten, Finanzierungskosten, Instandhaltungsrücklage, Steuern und persönliche Lebenssituation berücksichtigt werden. Beratung durch unabhängige Verbraucherzentrale oder Honorar-Finanzberater empfohlen.

Häufige Fragen

Welches Kaufpreis-Miet-Verhältnis ist gut? +
Unter 20: günstig. 20-25: deutscher Schnitt, fair. 25-30: hoch, aber in Großstädten normal. Über 30: teuer, nur in Top-Lagen oder mit Wertsteigerungs-Erwartung sinnvoll. Über 35: stark überteuert, fast nur München und Frankfurt Innenstadt.
Was ist die Mietrendite? +
Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Bei Verhältnis 25 entspricht das 4 % Rendite. Nettomietrendite (nach Kosten und Steuern) liegt typisch 1-2 Prozentpunkte darunter, also bei 25er-Verhältnis um 2-3 %.
Wie hoch ist das Kaufpreis-Miet-Verhältnis in deutschen Städten? +
München 35-40, Hamburg 30-35, Berlin 28-32, Frankfurt 30-35, Köln 25-30, Stuttgart 28-33. In Ostdeutschland und ländlichen Regionen oft 15-22. Aktuelle Zahlen je nach Stadt und Stadtteil stark variabel.
Ist Verhältnis 30 noch sinnvoll für Selbstnutzer? +
Bei langer Wohndauer (15+ Jahre) und stabilen Lebensumständen ja, weil Eigentum auch nicht-finanzielle Vorteile hat (Sicherheit, Anpassbarkeit, Inflationsschutz). Bei kurzer Verweildauer (unter 7 Jahre) oder unklarem Lebensplan ist Mieten meist günstiger.
Was sind die häufigsten Kaufnebenkosten? +
Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 %), Notar und Grundbuch (ca. 1,5 %), Maklerprovision (3,57 % inkl. MwSt, ggf. geteilt mit Verkäufer). Macht zusammen 8-15 % zum Kaufpreis.
Welcher Vervielfältiger ist Investoren-tauglich? +
Für Kapitalanleger mit Vermietungs-Absicht: unter 22 als Daumenregel. Darüber wird die Nettorendite zu niedrig, um Risiken wie Mietausfall, Instandhaltung und steigende Zinsen abzudecken. In Premium-Lagen ist auch 25-28 noch akzeptabel, wenn Wertsteigerung erwartet wird.
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